Offshore-Investoren haben das Forschungsprogramm ESRa zur Schallminderung während der Errichtung von Offshore-Windparks initiiert.
Ziel: die marinen Säugetiere beim Bau der Windkraftanlagen vor hohen Schallemissionen zu schützen.
ESRA steht für Evaluation von Systemen zur Rammschallminderung an einem Offshore-Testpfahl.
Insgesamt acht Errichter und Betreiber deutscher Offshore-Windparks haben unter dem Dach der Stiftung Offshore-Windenergie eine Kooperationsvereinbarung mit dem Ziel geschlossen, verschiedene Methoden zur Schallminderung beim Bau von Offshore-Windkraftanlagen auf ihre Wirksamkeit hin zu erforschen und weiterzuentwickeln. Die beteiligten Unternehmen sind:
– Bard Engineering
– DONG Energy
– EnBW Erneuerbare Energien
– E.ON Climate Renewables
– EWE Energie
– RWE Innogy
– Stadtwerke München (SWM)
– Vattenfall
Die Federführung des Projektes lag bei RWE OLC, der
Offshorelogistiktochter von RWE Innogy. Das Programm war auf acht Monate
angelegt. Die Kosten betrugen rund 3,9 Mio. €. Das Projekt wurde mit
Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und
Reaktorsicherheit gefördert (Förderkennzeichen 0325307).
Abschlussbericht des ESRa-Projekts.
Pressemitteilung zum Abschluss des ESRa-Projekts.
Pressemitteilung zum Projektabschluss in englischer Sprache.
Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an das RWE-Pressebüro.
Eine Besonderheit dieses Forschungsprojektes besteht darin, dass möglichst viele Planer und Betreiber eingebunden und die Ergebnisse der gesamten deutschen Offshore-Industrie zugänglich gemacht werden.
Die Testreihe ist am so genannten „Brodtener Pfahl" in der Ostsee, in der Nähe des Ortes Brodten vor Travemünde, durchgeführt worden. Es wurden insgesamt fünf verschiedene Verfahren getestet, die die Ausbreitung des Schalls unter Wasser mindern sollen: